Energiecontrolling

Speziell der Wärme-, Elektro- und Kälteverbrauch von Gebäuden stellt einen wesentlichen Bestandteil der so genannten Nebenkosten dar und rückt wegen Auswirkungen auf unser Klima immer stärker in den Blickpunkt des Interesses. Einsparungen sind also ökonomisch wie ökologisch geboten.

Neben zahlreichen Energiecontrolling-Projekten im Rahmen von Ingenieurverträgen ist das zentrale Controlling-Werkzeug eine selbstentwickelte Software, die Anlagenbetreiber in die Lage versetzt, ihre Energiekosten selbstständig zu überwachen und zu optimieren.

Die in den Anlagen installierten Zähler oder in der Gebäudeleittechnik hinterlegte Anlagenfahrweise liefern wichtige Informationen zur Beurteilung des Verbrauchs und aufschlussreiche Einblicke in das Teillastverhalten des Systems Gebäude/technische Anlage. Die daraus berechneten Verbräuche und Kenndaten ermöglichen eine Beurteilung der Anlagenparameter, des Wirkungsgrades und der durch das Nutzungsverhalten beeinflussten Verbrauchswerte.

Voraussetzungen für ein Controlling sind:

  • Die erforderlichen Informationen werden weitestgehend aus der beim Auftraggeber vorhandenen Technik erfasst und ausgewertet
  • Als Informationsquellen dienen Zähler für Wärme, Gas, Öl, für Trinkwasser warm und kalt etc. und soweit vorhanden die Gebäudeleittechnik

Möglichkeiten des Controllings sind:

  • Monatliches Controlling von Verbräuchen und Kennwerten
  • Visualisierung durch Darstellung der Kennwerte in Abhängigkeit von der Außentemperatur oder anderen signifikanten Einflussgrößen
  • Tägliches Controlling von Lastgängen
  • Visualisierung durch Darstellung der Kennwerte in Abhängigkeit von der Zeit

Durchführung des Controllings:

  • Überprüfung der Einhaltung von Normativen durch externe Beauftragung
  • Überprüfung der Einhaltung von Normativen bzw. historischen Werten durch eigene Mitarbeiter
  • Schwingende Regelkreise führen zur Erhöhung von Reparaturkosten

Statistik

Am oben dargestellten Beispiel der Stabilisierung eines Regelkreises ist zu sehen, wie im Rahmen der Anlagenoptimierung auch Einfluss auf den Verschleiß von Bauteilen wie Antrieben, Regelventilen und Pumpen genommen werden kann.